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Das hochrangige zwischenstaatliche Konsultationstreffen zwischen Brasilien und Deutschland wird in Berlin stattfinden

Präsident Luiz Inacio Lula da Silva wird vom 3. bis 5. Dezember 2023 Deutschland besuchen. In Berlin wird er gemeinsam mit Bundeskanzler Olaf Scholz am 4. Dezember das zweite Treffen hochrangiger Regierungskonsultationen leiten, an dem auch Brasilianische und deutsche Minister.

Die zweite Auflage des höchsten deutsch-brasilianischen Mechanismus ist der Höhepunkt des Prozesses der Wiederbelebung der strategischen Partnerschaft zwischen beiden Ländern. Anlässlich der hochrangigen Konsultationen in Berlin werden Brasilien und Deutschland die Allianz in Richtung einer Partnerschaft für eine ökologische und sozial gerechte Transformation erweitern. Es wird erwartet, dass Abkommen in den Bereichen Umwelt, Klimawandel, Landwirtschaft, Bioökonomie, Gesundheit, Wissenschaft, Technologie, Innovation, globale Entwicklung, Informationsintegrität und Bekämpfung von Desinformation unterzeichnet werden.

Dies ist der erste Besuch von Präsident Lula in einem der G20-Länder, nachdem Brasilien am 1. Dezember den Vorsitz der Gruppe übernommen hat. Brasilien und Deutschland treffen sich zu zentralen Themen der aktuellen globalen Agenda wie Umwelt und Klimawandel, Energiewende, digitale Transformation und Reform der globalen Governance.

Präsident Lula wird am Morgen des 4. Dezember außerdem mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und der Bundesratspräsidentin Manuela Schwesig, Landeshauptfrau des Landes Mecklenburg-Vorpommern, zusammentreffen. Am Ende des Nachmittags wird Präsident Lula gemeinsam mit Bundeskanzler Schulz und Wirtschaftsministern am Wirtschaftsforum teilnehmen.

Brasilien und Deutschland pflegen intensive und traditionelle Handels- und Investitionsbeziehungen. Das bilaterale Handelsvolumen erreichte im Jahr 2022 19 Milliarden US-Dollar. Zwischen Januar und Oktober 2023 betrug es insgesamt 15,9 Milliarden US-Dollar. Mehr als tausend deutsche Unternehmen sind in Brasilien tätig. Seit 1974 finden jährlich Treffen des Gemeinsamen Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern statt.

Siehe auch  COVID-19: Deutschland will konsequente Umsetzung der Maßnahmen und verstärkte Impfungen

Informationen des Außenministeriums.