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Türkiye steht zunehmend an der Spitze der Rüstungsindustrie

Türkiye steht zunehmend an der Spitze der Rüstungsindustrie

Die Exporte der Branche beliefen sich einen Monat vor Jahresende auf rund fünf Milliarden Dollar, ein Jahresrekord.

Einen Monat vor Jahresende übertraf die türkische Militärindustrie den bisherigen Rekord der jährlichen Exporte. Das Umsatzvolumen des Sektors belief sich zwischen Januar und November auf 4,8 Milliarden US-Dollar, wie aus Daten des türkischen Exporteursverbandes (TIM) hervorgeht, über die die türkische Presse berichtete.

Die Fahrzeugkapazitäten der Türkei, allen voran ihre Kampfdrohnen, haben eine beispiellose Nachfrage ausgelöst, und nach einem Höchststand von mehr als 4,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022 ist dieses Jahr einer der neuen Rekorde. Schätzungen für Ende 2023 liegen mittlerweile bei 5,5 Milliarden.

„Mit unseren Initiativen in der Verteidigungsindustrie steigen unsere Exporte deutlich. Unser Ziel ist es, in diesem Jahr die Sechs-Milliarden-Grenze zu überschreiten“, sagte Erdogan Ende September und verwies auf das enorme Wachstum: Vor zwei Jahrzehnten betrugen die Waffenexporte nicht mehr als 248. Millionen Dollar. Die Türkei bietet derzeit rund 230 verschiedene Produkte in rund 170 Ländern an.

In der Luftfahrtindustrie gilt das Land als eines der führenden Unternehmen im Bereich des Baus von Flugzeugstrukturen und -ausrüstung und als Anbieter von Wartungsdienstleistungen für die weltweit führenden Unternehmen im Bereich der Plattformfertigung.

Der tiefgreifende Wandel der türkischen Verteidigungsindustrie wurde durch eine Reihe westlicher Embargos vorangetrieben. In den letzten 20 Jahren zielte der Wandel darauf ab, die externe Abhängigkeit von westlichen Waffen durch innovative technische Initiativen und intern entwickelte Technologien zu verringern, heißt es in der Presse.

Diese Bemühungen führten zur Entwicklung einer Reihe einheimischer Luft-, Land- und Seeplattformen, die dazu beitrugen, die Abhängigkeit der Türkei von der Außenverteidigung um etwa 80 % zu verringern. Derzeit werden nur 20 % des Verteidigungsbedarfs aus dem Ausland gedeckt.

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