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Das ZEW zeigte, dass sich das Vertrauen der deutschen Anleger im März stärker als erwartet verbessert hat

Das ZEW zeigte, dass sich das Vertrauen der deutschen Anleger im März stärker als erwartet verbessert hat

Das deutsche Anlegervertrauen habe sich im März aufgrund der Erwartung einer Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank und positiver Signale aus China stärker verbessert als erwartet, teilte das Wirtschaftsforschungsinstitut ZEW am Dienstag mit.

Das ZEW-Institut gab bekannt, dass der Konjunkturvertrauensindex von 19,9 im Februar auf 31,7 Punkte gestiegen ist und damit die Analystenschätzungen einer Reuters-Umfrage von 20,5 übertroffen hat.

„Mehr als 80 % der Befragten gehen davon aus, dass die EZB die Zinsen in den nächsten sechs Monaten senken wird“, sagte ZEW-Präsident Achim Wambach und fügte hinzu, dass dies möglicherweise die optimistischeren Aussichten für die Baubranche erkläre.

Er fügte hinzu: „Der deutsche Exportsektor profitiert von den steigenden Konjunkturaussichten Chinas sowie dem erwarteten Wertverlust des Dollars gegenüber dem Euro.“


Die am Montag veröffentlichten Daten zeigten, dass die Industrieproduktion und die Einzelhandelsumsätze in China im Zeitraum Januar bis Februar die Erwartungen übertrafen, was zu den jüngsten besser als erwarteten Export- und Verbraucherinflationsindikatoren beitrug, die einen starken Jahresauftakt darstellen.

Im Vergleich dazu verbesserte sich die Einschätzung der aktuellen Lage am ZEW nur ​​geringfügig und stieg von -81,7 im Vormonat auf -80,5 und übertraf damit den von Analysten erwarteten Rückgang auf -82,0.

Thomas Getzel, Chefökonom der VP Bank, sagte, der Anstieg beider Zahlen sei eine positive Nachricht für Europas größte Volkswirtschaft und ein Grund, eine Verbesserung in den Sommermonaten zu erwarten.

Er fügte hinzu: „Die deutsche Wirtschaft nimmt Fahrt auf, und wir können sogar von einem Frühlingserwachen der deutschen Wirtschaft sprechen.“


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