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Deutschland setzt die Zertifizierung der North Stream 2-Gaspipeline aus und erhöht die Gaspreise – Energie

EIN Die Bundesnetzagentur, die deutsche Energieregulierungsbehörde, hat am Dienstag die Zertifizierung der Gaspipeline Nortstream 2 zwischen Russland und Deutschland ausgesetzt, weil ihr Betreiber nicht alle Anforderungen des Berliner Gesetzes erfüllt. Die Erdgaspreise in Europa sind seit der Ankündigung durch die Aufsichtsbehörde um rund 10 % gestiegen.

Nach eingehender Prüfung der Unterlagen hat die Bundesnetzagentur [regulador] Nord Stream 2 hat entschieden, den Betreiber einer Gaspipeline nur dann zertifizieren zu lassen, wenn diese nach deutschem Recht registriert ist, wie in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung zu lesen ist. „Die Nortstream 2AG mit Sitz in Zug (Schweiz) hat sich entschieden, ihre derzeitige Rechtsform nicht zu ändern, sondern nur eine Tochtergesellschaft nach deutschem Recht zu gründen und den deutschen Teil der Pipeline zu verwalten, wobei die Tochtergesellschaft Eigentümer und Betreiber des deutschen Teils wird der Pipeline. German Power. Die Tochtergesellschaft muss die Anforderungen eines unabhängigen Transferdirektors gemäß dem Industriegesetz erfüllen. “

Nord Stream 2 ist seit seiner Einführung in Kontroversen verwickelt, mit den Vereinigten Staaten auf der einen Seite, Russland auf der anderen und Deutschland in der Mitte der Gleichung. Mit einer Jahreskapazität von rund 1.230 Kilometern und 55 Milliarden Kubikmetern in der Ostsee wurde der Bau im September dieses Jahres abgeschlossen.

In Washington wurde die übermäßige Abhängigkeit Europas von Russland kritisiert, von Präsident Barack Obama bis hin zu Gaslieferungen.

In Deutschland kamen bis 2020 etwa 40 % des Erdgases aus Russland, aber in einer Zeit, in der Berlin nach einer Alternative zu Kohle und Atomkraft sucht, ermöglicht der Bau eine nachhaltigere Alternative. Ende letzten Jahres stammten 45 % des von der EU importierten Erdgases aus Russland.

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Aus Moskau kommt Kritik an der Behauptung der USA, die größte Volkswirtschaft der Welt wolle ihren Bau stoppen, um eigenes Erdgas nach Europa zu exportieren. 2016 verschiffte Washington den ersten Erdgastanker über den Hafen von Science auf den „alten Kontinent“, wobei Europa im vergangenen Jahr 26 Milliarden Kubikmeter aus den USA importierte.

Um die amerikanischen Spannungen zu beruhigen, hat Deutschland ein Abkommen mit den Vereinigten Staaten geschlossen. Deutschland muss erstens dafür sorgen, dass die Sanktionen gegen die Pipelines enden und zweitens, dass die Ukraine im Erdgastransportnetz nicht an Bedeutung verliert.

Denn Kiew ist derzeit der wichtigste Knotenpunkt für diese Energiequelle zwischen Russland und dem Rest Europas. Mit North Stream 2 besteht eine direkte Verbindung zwischen Berlin und Moskau, und es besteht die Gefahr, dass Kiew von diesem Netz aus durchquert wird.

Russland hat derzeit ein Abkommen mit der Ukraine, das 2024 ausläuft und die Kluft zwischen den beiden Regionen verringern wird. Wenn dieser Vertrag nach der geschätzten Laufzeit nicht verlängert wird, führt dies zu Umsatzeinbußen Milliarden und drei Milliarden Euro pro Jahr an die ukrainische Staatskasse.