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Bayer geht bis September von Verlust zu Gewinn von 3,5 Milliarden Euro

Bayer machte bis September einen Gewinn von 3.539 Millionen Euro, verglichen mit einem Verlust von 161 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Nach den am Dienstag veröffentlichten Zahlen des deutschen Unternehmens stieg der Konzernumsatz im Berichtszeitraum um 17,5 % auf 38.739 Millionen Euro.

Davon entfallen 14,3 Milliarden auf die Pharmasparte, die ein Umsatzplus von 7,6 % verzeichnete.

Unter den „Top 3“ der Medikamente ist der Gerinnungshemmer Xarelto trotz des Rückgangs weiterhin das meistgehandelte Medikament. Es folgen das Augenheilmittel Eylea und das langwirksame Verhütungsmittel aus der Familie der Mirena.

Der Teil des Geschäfts, der am stärksten mit der Landwirtschaft verbunden ist, macht mehr als 19 Milliarden Euro des Gesamtumsatzes aus, wobei der Umsatz mit Herbiziden um 65,8 % (auf 6.677 Millionen Euro) stieg.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) wiederum hat sich auf 10,2 Milliarden Euro mehr als verdoppelt (+118,9 %).

Das Finanzergebnis verschlechterte sich auf minus 1780 Millionen Euro, was das Unternehmen auf erhöhte Aufwendungen mit Rückstellungen, negative Wertänderungen von Finanzanlagen und gestiegene Wechselkurskosten in Argentinien zurückführt.

Im Berichtszeitraum erhöhte das Unternehmen seine Nettoverschuldung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,6 % auf 35.884 Mio. €.

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