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Kirchen in Deutschland geben ökumenische Erklärung zur Religionsfreiheit ab

Kirchen in Deutschland geben ökumenische Erklärung zur Religionsfreiheit ab

Im Vergleich zu anderen Berichten christlicher Organisationen, Forschungsinstituten und der Vereinten Nationen zeichnet sich der Deutsche Kirchenbericht durch die Sammlung und Aufbereitung von Zeugnissen und Informationen aus Kirchen in anderen Teilen der Welt aus.

Zum dritten Mal – nach 2013 und 2017 – haben die Deutsche Bischofskonferenz (Dbk) und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) einen ökumenischen Bericht zur Religionsfreiheit in der Welt herausgegeben.

Der von Wissenschaftlern und Experten religiöser Institutionen erstellte Bericht mit dem Titel „Eine christliche Perspektive auf universelle Menschenrechte“ zieht eine Bestandsaufnahme des aktuellen Stands der Verwirklichung und Verweigerung der Religionsfreiheit in der Welt und konzentriert sich insbesondere auf Christen und ihre Gemeinschaften.

Kirchen haben das Recht, den Glaubensbrüdern, deren Religionsfreiheit verletzt wird, besondere Aufmerksamkeit zu widmen: „Als Kirchen in einem freien Land betrachten wir es als unsere religiöse Pflicht, Christen zu unterstützen, die diskriminiert und teilweise schwer verfolgt werden.“ Ihr Leid bedrückt uns. Ihr Schicksal darf uns niemals gleichgültig sein“, erklärte Erzbischof Bertram Meyer, Präsident der DPK-Kommission für die Weltkirche.

Der 182-seitige ökumenische Bericht „zielt darauf ab, die Stimme der Kirchen in politischen und internationalen Organisationen, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft hörbarer zu machen.“

Im Vergleich zu anderen Berichten christlicher Organisationen, Forschungsinstituten und der Vereinten Nationen zeichnet sich der Deutsche Kirchenbericht durch die Sammlung und Aufbereitung von Zeugnissen und Informationen aus Kirchen in anderen Teilen der Welt aus.

„Das von der Evangelischen Kirche gepflegte Netzwerk der Ökumene und der weltweite kirchliche Austausch im katholischen Bereich sind eng miteinander verbunden. Der Ökumenische Bericht ergänzt diese Informationssammlung genau“, sagte Erzbischof Herr

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Wie in früheren Berichten geht auch der neue Bericht mit den Opferzahlen mit Vorsicht um, da diese stets als fragwürdig gelten. Stattdessen geht es um ein besseres Verständnis der Situationen und Umstände, die Druck auf Christen oder Anhänger anderer Religionen ausüben.