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Dank des Implantats kann der Patient mit der Kraft des Geistes kommunizieren; verstehen

Ein Patient mit amyotropher Lateralsklerose konnte sich dank eines von Wissenschaftlern der Universität Tübingen (Deutschland) und des Wyss Center (Schweiz) entwickelten Gehirnimplantats mit der Kraft des Geistes verbinden. In einem Artikel, der in der wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht wurde Naturkommunikation Letzten Dienstag (22) berichteten Forscher, dass der 34-Jährige Nachrichten weiterleiten konnte, indem er sich vorstellte, er würde seine Augen bewegen.

Es stellte sich heraus, dass die vor einigen Jahren diagnostizierte fortschreitende Degeneration von Gehirnzellen dazu führte, dass der Patient seine Augäpfel nicht mehr bewegen konnte. Anstatt die Augenbewegungen zu verfolgen, wie wir es zuvor bei Lähmungen gesehen haben, konnte das Implantat diese Bilder erfassen. Auf diese Weise kann ein Mensch Nachrichten über ein mental zugängliches System übermitteln.

Um dies zu ermöglichen, setzten die Wissenschaftler zwei Sätze Mikroelektroden auf die Oberfläche des motorischen Kortex des Patienten (der für Bewegungen zuständige Bereich des Gehirns). Mehrere Monate lang wurde der Mann gebeten, sich vorzustellen, seine Hände, Arme und Zunge zu bewegen, um zu sehen, ob dies ein klares Gehirnsignal erzeugen würde, aber die Bemühungen schienen erfolglos zu sein. Die Autoren des Artikels berichteten, dass sie überrascht waren, das Ergebnis zu sehen.

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Im Jahr 2017, bevor seine Augäpfel vollständig gelähmt waren, bewegte der Patient seine Augen, um mit seiner Familie zu kommunizieren. Es waren die Angehörigen des Patienten, die die Forscher auf der Suche nach einem alternativen Kommunikationssystem aufsuchten.

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Gehirnimplantat, das es einem MS-Patienten ermöglichte, über den Verstand zu kommunizieren (Bild: Handouts/Wyss Center)

Die Studie hat jedoch einige Vorbehalte. Es stellt sich heraus, dass die verantwortlichen Neurowissenschaftler in einer früheren Studie wegen fehlender Details und falscher Behauptungen mit der deutschen Forschungseinrichtung in Konflikt geraten sind. Vor diesem Hintergrund empfehlen Experten auf diesem Gebiet, die aktuelle Studie mit Vorsicht zu betrachten.

Die Wissenschaftler selbst räumen ferner ein, dass die Reaktionen der Patienten im Laufe der Zeit merklich langsamer und schwieriger zu erkennen sind und die Ursache nicht bekannt ist. Dies deutet darauf hin, dass weitere Studien erforderlich sind, um zu verstehen, ob diese Methode wirklich auf andere Patienten anwendbar ist.

Quelle: NaturkommunikationUnd das New Yorker Zeiten

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