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Ein Mann in Deutschland hat sich mit dem seltenen und äußerst tödlichen Borna-Virus infiziert – Nachrichten

Ein Mann in Deutschland hat sich mit dem seltenen und äußerst tödlichen Borna-Virus infiziert – Nachrichten





Gesundheitsbehörden in Bayern untersuchen den Fall eines Mannes, der mit dem seltenen und hochtödlichen Borna-Virus (BoDV-1) infiziert ist. Die Meldung erfolgte am vergangenen Dienstag (21) durch den Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, in dem der Patient wohnt.

BoDV-1 verursacht die Borna-Krankheit, beschrieben in Enzyklopädie der NeurowissenschaftenDies kann, wenn auch sehr selten, zu einer „anhaltenden Infektion des zentralen und peripheren Nervensystems“ führen.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamtes für Lebensmittelsicherheit überlebten von den 50 bekannten Krankheitsfällen nur vier Erkrankte – allerdings mit schwerwiegenden und langanhaltenden Folgen.

Das Robert-Koch-Institut, eine Autorität auf dem Gebiet der Infektionswissenschaft, berichtet, dass das Virus häufig bei Weißzahnspitzmäusen vorkommt und durch Kontakt mit dem Tier oder seinen Sekreten übertragen wird. In Mitteleuropa sind jedoch häufiger Pferde, Schafe und andere Säugetiere betroffen.

Wie sich Menschen mit dem Bornavirus infizieren, bleibt ein Rätsel. Als mögliche Infektionswege nennt das deutsche Institut kontaminierte Lebensmittel oder Wasser und sogar Staub.

„Das Virus kann in der Umwelt eine Zeit lang infektiös bleiben, sodass ein direkter Kontakt mit Tieren für eine Infektion nicht unbedingt zwingend erforderlich ist“, sagt die Behörde.

Über die Ermittlungen, wie sich der Mann mit dem Virus infiziert hat, liegen noch keine Einzelheiten vor. Die Behörden verfolgen seine potenziellen Kontakte und Aktivitäten.

Der Name des Virus bezieht sich auf die deutsche Stadt Borna, wo es Ende des 19. Jahrhunderts erstmals gemeldet wurde, als Pferde von einem Ausbruch betroffen waren.


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