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Die Verbraucherinflation in Deutschland bestätigte den Ausblick und lag im Februar bei 8,7 %

Die Verbraucherinflation in Deutschland bestätigte den Ausblick und lag im Februar bei 8,7 %

Deutsche Wirtschaft

Auf Monatsbasis stieg der CPI seit Januar um 0,8 %; Die Energie- und Lebensmittelpreise stehen in Deutschland weiterhin unter Druck

Roberto de Lira




Flagge von Deutschland (Foto: Getty Images)

Der Verbraucherpreisindex (VPI) in Deutschland bestätigte die Prognose und schloss den Monat Februar mit einem Plus von 0,8 % gegenüber dem Januar, und gemäß den an diesem Freitag veröffentlichten endgültigen Daten lag die Inflation mit 8,7 % auf dem gleichen Niveau wie im Januar. (10) Testatis, Zentrale Statistikabteilung. Die Daten stimmten auch mit dem Refinitiv-Konsens überein, der den CPI mit 0,8 % auf monatlicher Basis und 8,7 % auf jährlicher Basis prognostiziert hatte.

Die Kerninflation ohne Energie und Lebensmittel stieg im Februar auf 5,7 %, gegenüber 5,2 % im Dezember und 5,6 % im Januar.

Nach Angaben von Destatis sind insbesondere die Energie- und Lebensmittelpreise seit Kriegsbeginn in der Ukraine deutlich gestiegen und haben noch immer einen erheblichen Einfluss auf die Inflationsrate.

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Aufgrund von Kriegs- und Krisensituationen wirken sich Versorgungsunterbrechungen und Preissteigerungen in den frühen Stadien des Wirtschaftsprozesses auf die Inflationsrate aus, was zu einem Anstieg der Preise anderer Waren und Dienstleistungen führt.

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Die Energiepreise in Deutschland sinken weiter, bleiben aber auf hohem Niveau. Die Preisveränderung in dieser Gruppe gegenüber dem gleichen Monat im Jahr 2022 betrug im Februar 19,1 % und im Januar 23,1 %.

Die Regierung hat mit Wirkung ab Januar 2023 einen Preisstopp für Strom, Erdgas und Fernwärme verhängt.

Diese Preisspanne wird jedoch von Faktoren wie internationalen Einkaufspreisen beeinflusst. Daher wurde erneut ein starker Anstieg der inländischen Energiepreise verzeichnet, die zwischen Februar 2022 und Februar 2023 um 32,2 % stiegen. Hinzu kamen Preiserhöhungen von 46,6 % für Erdgas, 23,1 % für Strom und 16,1 % für Fernwärme.

Die Lebensmittelpreise stiegen im Februar 2023 im Jahresvergleich um 21,8 %, ein starker Kontrast zu den im Januar verzeichneten 20,2 %. Deutlich höhere Preise wurden für Milchprodukte und Eier (+35,3 %) sowie Brot und Getreide (+24,3 %) verzeichnet. Verbraucher mussten für Zucker 69,9 % mehr bezahlen als im Februar 2022.

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Die Dienstleistungspreise sind im Februar 2023 um 4,7 % im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen.