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Stimmung in der deutschen Autoindustrie hat sich im September deutlich abgekühlt

In einer Pressemitteilung stellt die IFO fest, dass der Index im Juli bei 52,9 Punkten stand.

„Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Automobilindustrie am stärksten von Engpässen bei der Versorgung mit Vorprodukten betroffen ist“, sagt Oliver Falk, Direktor des ifo Zentrums für industrielle Regulierung und neue Technologien.

Das einzige positive Motiv kommt aus dem Ausland, da sich die Exporterwartungen deutlich verbessert haben und der Index von 17,0 Punkten im August auf 34,5 Punkte im September gestiegen ist, so das IFO. Dieser Faktor könnte sich positiv auf die gestiegenen Produktionserwartungen auswirken. Auf 37,4 Punkte im September gegenüber 35,4 Punkten im August.

„Dies sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Verunsicherung vieler Verbraucher in China durch die Krise beim Bauträger Evergrande auch die deutschen Autohersteller trifft, die mittlerweile mehr Autos in China produzieren als in Deutschland“, sagt er. Falk.

Kritisch bleibt die Lage in Deutschland, der Auftragsbestand sinkt von 17,1 Punkten im August auf 5,3 Punkte im September.

Im Juli erreichte der Orderbuchindex 52,5 Punkte.

Der Nachfrageindex fiel erstmals seit Mai 2020, als er laut IFO von 1,7 Punkten im August auf -15,7 Punkte im September fiel.

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