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Schweizer Hochwasseropfer in Deutschland können Nothilfe beantragen

Menschen ruhten sich am Montag von der Beseitigung von Überschwemmungsschutt in Bad Niehnehr-Ahrweiler in Westdeutschland aus. Copyright 2021 Associated Press. Alle Rechte vorbehalten

Mehrere Tausend Schweizerinnen und Schweizer leben in einigen Teilen Deutschlands, die von den jüngsten Überschwemmungen und Stürmen betroffen sind. Wer einen echten Schaden erlitten hat, kann nun in Deutschland auf Hilfsgelder zugreifen, die von der ausländischen Schweizer Organisation (OSE) verwaltet werden.

Dieser Inhalt wurde am 21. Juli 2021 – 16:46 Uhr veröffentlicht

swissinfo.ch/fh

“Derzeit stehen 12 000 Euro (13 000 Franken) an Hilfsgeldern zur Verfügung”, sagte Albert Kong, Vorsitzender der OSE Deutschland, am Mittwoch (21) gegenüber SWI swissinfo.ch.

Er erklärte, das Geld sei in der Vergangenheit gesammelt worden und stehe nun den Schweizern in Deutschland “sorglos” zur Verfügung.

Opfer sollten sich Mitte August mit der Vizepräsidentin der Organisation, Sonja Lenning, in Verbindung setzen, um ihre Situation zu schildern. OSE überweist dann 300 Euro direkt auf das Konto der Person.

Kang sagte, dass Schweizer in der Schweiz mehr daran interessiert seien, direkt an andere bedürftige Schweizer im Ausland zu spenden. “Das ist definitiv ein wunderbares Zeichen. Jetzt machen wir es ernst.”

Über den Hilfsfonds (siehe Spendenbox) sammelt die Organisation Spenden für die Schweiz in Not.

So spenden Sie

Kontodetails:
OSA Deutschland
Betreff: Unwetter Juli 2021
Telefon: DE09 4035 1060 0072 9039 17
BIC: WELADED1STF

Ende der Einfügung

Regen

In den Bundesländern Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Charland lebten Ende letzten Jahres 24.300 Schweizer, für die das Konsulat in Frankfurt zuständig ist. In ganz Deutschland sind es laut Statistischem Bundesamt 94.000.

In der vergangenen Woche trafen sintflutartige Regenfälle in Deutschland, die vor allem die westlichen Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Teile von Rheinland-Pfalz, Städte und Dörfer zerstörten. Unwetter der Woche trafen auch Teile Bayerns und Baden-Württembergs im Süden des Landes.

Bei Deutschlands schlimmster Naturkatastrophe seit mehr als einem halben Jahrhundert sind mindestens 170 Menschen gestorben und Tausende werden vermisst.

Zur Soforthilfe hat die Bundesregierung angekündigt, 200 Millionen Euro Soforthilfe bereitzustellen, wie aus einem ersten Dokument von Reuters hervorgeht. Es werden 200 Millionen Euro von den 16 Bundesmächten bereitgestellt, um beschädigte Gebäude und lokale Infrastruktur zu reparieren und Menschen in Krisensituationen zu helfen.

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