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Frankreich und Deutschland wollen einen TGV zwischen den beiden Hauptstädten. Berlin tritt dem Wasserstoffleitungsprojekt Wirtschaft bei

Deutschland und Frankreich haben einen Plan zur Verbesserung ihrer Schienenverbindungen angekündigt, um „grüneres“ Reisen zwischen den beiden Ländern zu ermöglichen.

Beide Länder unterstützen die Umsetzung einer Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke [o chamado TGV – Train à Grande Vitesse] Zwischen Paris und Berlin sowie eine Nachtbahnverbindung, die beide 2024 geplant sind“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung des deutsch-französischen Gipfels unter Berufung auf Bloomberg nach dem Treffen zwischen dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem deutschen Bundeskanzler Olaf Schulz.

Die beiden Staatschefs kündigten auch an, dass sie planen, im nächsten Sommer ein spezielles Zugticket für junge Menschen zu schaffen, damit sie zu geringeren Kosten zwischen den beiden Ländern reisen können.

Der französische Bahnbetreiber SNCF und die deutsche Deutsche Bahn, beide in öffentlichem Besitz, hatten bereits einen Plan vorangetrieben, bis Ende dieses Jahres einen direkten Hochgeschwindigkeitsdienst zwischen den beiden Hauptstädten zu haben.

Bloomberg stellte fest, dass Macron versucht hat, einige der Nachtzuglinien des Landes wie zwischen Paris und Nizza im Namen des Übergangs zu einer grüneren Welt wiederherzustellen. Der französische Präsident hat auch angekündigt, Inlandsflüge mit einer Dauer von mehr als zweieinhalb Stunden in Fällen zu verbieten, in denen es Alternativen zur Bahn gibt, aber die Maßnahme ist noch nicht in Kraft.

Derzeit dauert die Zugfahrt zwischen Paris und Berlin mindestens acht Stunden – manchmal auch deutlich länger. In Paris und Frankfurt gibt es bereits eine TGV-Verbindung.

Berlin schließt sich dem Bunker an

Der deutsch-französische Gipfel brachte weitere Neuigkeiten: Die Wasserstoff-Transportpipeline zwischen Barcelona und Marseille wird nach Deutschland verlängert.

Die Ankündigung wurde am Sonntag vom französischen Präsidenten nach einem Treffen mit Schultz gemacht.

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Die beiden Länder versprachen auch, ihre Unterstützung für die Ukraine aufrechtzuerhalten, in die Russland am 24. Februar letzten Jahres einmarschierte.