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Feuerwehrleute bekämpfen Brände in Nationalparks in Griechenland und Deutschland – 26.07.2022

Hunderte griechische Feuerwehrleute kämpften am Dienstag (26.) den sechsten Tag in Folge gegen Brände und retteten einen der wichtigsten Nationalparks des Landes, in dem drei der vier europäischen Geierarten leben.

Dimitris Petrovits, stellvertretender Gouverneur der riesigen Evros-Region im Nordosten Griechenlands, sagte: „Die Feuerkontrolle (im Thadia-Nationalpark) wird verstärkt.

Schätzungen zufolge wurden bereits mehr als 2.500 Hektar Kiefernwald durch das Feuer am vergangenen Donnerstag zerstört.

Der Park beherbergt drei der vier europäischen Geierarten – den Mönchsgeier, den Gänsegeier und den Schmutzgeier – und 36 der 38 Greifvogelarten Europas.

Seine vielfältigen Lebensräume umfassen 104 Schmetterlingsarten, 13 Amphibien, 29 Reptilien und etwa 65 Säugetiere, von denen 24 Fledermäuse sind.

Mehr als 300 Feuerwehrleute, vier Flugzeuge und sechs Hubschrauber seien in dem Gebiet im Einsatz, sagte ein Feuerwehrsprecher.

In Deutschland planten die lokalen Behörden am Dienstag weitere Evakuierungen, da im Osten des Landes nach einer Hitzewelle Waldbrände wüteten.

Die ostsächsische Regierung hat in der Region Bad Schandau einen „Katastrophenalarm“ ausgelöst, als sich Waldbrände im Nationalpark Sächsische Schweiz ausbreiteten.

Der Klimawandel führt weltweit zu häufigeren und intensiveren Hitzewellen und erhöht das Risiko von Waldbränden, sagen Wissenschaftler.

Beamte sagten, die Warnung sei aufgrund einer „anhaltenden und sich verschlechternden Waldbrandsituation“ im Park nahe der Grenze zur Tschechischen Republik ausgesprochen worden.

Etwa 350 Menschen sind an der Löschung des Feuers beteiligt, das sich auf einer Fläche von 850 Hektar ausgebreitet hat.

bur-jph/mab/zm/aa

© Agence France-Presse

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