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Deutschlands Energieversorgung ist sicher, Berlin bereitet Preissenkungen vor – Scholz – Wirtschaft

„Wenn wir die Bilder des Krieges sehen und die Nachrichten über die Zerstörung und die Toten hören, wissen wir, dass es auch viele andere Schlachtfelder gibt“, sagte Schultz in seiner wöchentlichen Rede mit Blick auf den Konflikt in der Ukraine.

Eines dieser Schlachtfelder ist die durch die Blockade des Getreide- und Düngemittelexports verursachte Ernährungskrise, ein anderes die Versorgungssicherheit mit Kohle, Öl und Gas sowie die Fähigkeit zur Stromerzeugung.

„Heute kann ich sagen, dass uns das auf jeden Fall gelingen wird“, sagte Schultz mit Blick auf diese jüngste Mission.

Ein weiteres Thema, sagte er, sei das Problem der Energiepreise, die „zurückgehen müssen“.

„Wir wollen dafür sorgen, dass die Strompreise wieder sinken, indem wir das Marktmodell ändern. Wir wollen dafür sorgen, dass die Gaspreise niedriger sind“, fügte er hinzu.

Dazu führt die Bundesregierung Gespräche mit europäischen Institutionen und mehreren Lieferanten, die Gas nach Deutschland exportieren wollen.

Zudem versprach Schultz eine zügige Umsetzung der von seiner Regierung angekündigten Hilfsmaßnahmen zur Unterstützung der von der Krise am stärksten betroffenen Bürger und Unternehmen, die um die hohen Stromkosten kämpfen.

Nach Angaben des Meinungsforschungsinstituts Civey, die heute von der Zeitung Die Welt veröffentlicht wurden, sind trotz des Anstiegs der Energiepreise 58 % der Deutschen dafür, neue Sanktionen gegen Moskau zu verhängen, als Reaktion auf die Organisation von Volksabstimmungen über die Eingemeindung kontrollierter Gebiete nach Russland. von den Russen in der Ukraine.

34 Prozent der Befragten sprachen sich dagegen aus, acht Prozent entschieden sich nicht.

MC // VM

Lusa / Ende