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Deutschland genehmigt Impfpflicht für medizinisches Personal

Heute (10) haben deutsche Abgeordnete einem Gesetz zugestimmt, das Angehörige der Gesundheitsberufe verpflichtet, einen Impfstoff gegen Covid-19 zu erhalten, als ersten Schritt, bevor die Verpflichtung auf den Rest der Bevölkerung des Landes ausgeweitet wird, die für Anfang 2022 geplant ist.

Der Gesetzentwurf, der auf den Schutz besonders gefährdeter Gruppen abzielt, wurde mit großer Mehrheit im Bundestag angenommen, in dem die politischen Kräfte der Sozialdemokraten (SPD), der Grünen und der Liberalen (FDP) vertreten sind bilden die neue Regierungskoalition, haben die parlamentarische Mehrheit.

Die Resolution wurde mit 571 Stimmen bei 80 Gegenstimmen angenommen.

Jeder, der in Krankenhäusern und Heimen arbeitet oder sich von COVID-19 erholt, sollte geimpft werden.

Das Verfahren gilt auch für Beschäftigte in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Ambulanzen, Arztpraxen, Rettungsdiensten oder Sozialpädagogischen Einrichtungen.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass Beschäftigte im Gesundheitswesen „besondere Verantwortung“ tragen, weil sie „in engem und intensivem Kontakt mit Personengruppen stehen, die von Ansteckungen und schweren oder tödlichen Erkrankungen bedroht sind“.

Beschäftigte, die von der neuen Maßnahme betroffen sind, müssen bis zum 15. März 2022 eine vollständige Impfung nachweisen, da sie sonst nicht arbeiten können.

Viele Gesundheitseinrichtungen, insbesondere Pflegeheime in den Bundesländern Sachsen-Anhalt und Brandenburg, haben sich in den vergangenen Wochen zu erheblichen Infektionsherden mit steigenden Todeszahlen entwickelt.

Manchmal wird die Infektionskette durch das neue Coronavirus von einem ungeimpften Mitarbeiter ausgelöst, was die Debatte um eine Impfpflicht für alle neu entfacht.

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) sind Angehörige der Gesundheitsberufe im Durchschnitt häufiger geimpft (fast 90 %) als die Allgemeinbevölkerung (69,3 %).

Deutschland schließt sich mit dieser Entscheidung anderen europäischen Ländern wie Frankreich, Italien, Griechenland und dem Vereinigten Königreich an, die bereits eine Impfpflicht für Angehörige der Gesundheitsberufe gesetzlich verankert haben.

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Nachdem die deutschen Behörden von einer neuen Welle von Covid-19-Fällen getroffen wurden, haben sie bereits ihre Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, neue Maßnahmen zu ergreifen.

Deutschlands neuer Bundeskanzler Olaf Schulz will das Parlament bis Ende des Jahres zur Abstimmung über eine Impfpflicht auffordern, die im Falle einer Genehmigung im Februar oder März in Kraft treten könnte.

Eine am Freitag veröffentlichte Meinungsumfrage ergab, dass 68 Prozent der Deutschen eine Impfpflicht für alle Erwachsenen befürworten, Tendenz steigend.

Die deutschen Behörden befürchten jedoch, dass die Maßnahme Gegner von Gesundheitsbeschränkungen verärgern wird, die seit Beginn der Covid-19-Pandemie im Land mobilisiert wurden.

Der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach warnte heute, Bußgelder für Impfverweigerer seien „unvermeidlich“.

Covid-19 hat laut dem jüngsten Bericht der Agence France-Presse weltweit mindestens 5,28 Millionen Menschen getötet, unter den mehr als 267,88 Millionen neuen Coronavirus-Infektionen, die seit Beginn der Pandemie registriert wurden.

Die Atemwegserkrankung wird durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht, das Ende 2019 in Wuhan, Zentralchina, entdeckt und derzeit mit Varianten in mehreren Ländern identifiziert wurde.

Eine neue Variante, Mikron, die von der Weltgesundheitsorganisation als „alarmierend“ eingestuft wurde, wurde in Südafrika registriert, aber seit die südafrikanischen Gesundheitsbehörden die Warnung am 24. November ausgegeben haben, wurden Infektionen in mindestens 57 Ländern auf allen Kontinenten gemeldet.