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Deutschland führt 9-€-Pass für alle öffentlichen Verkehrsmittel ein

NDeutschland hat am Freitag eine monatliche Genehmigung für öffentliche Verkehrsmittel genehmigt, die es den Deutschen ermöglichen würde, alle öffentlichen Verkehrsmittel in jeder Stadt für nur neun Euro zu nutzen. Die Maßnahme tritt am 1. Juni in Kraft und dauert den größten Teil des Sommers bis Ende August.

Der Pass, der am Freitag vom Reichstag des Deutschen Bundestages genehmigt wurde, ermöglicht es den Nutzern, den Verkehr zwischen verschiedenen Städten zu nutzen. Einzige Ausnahme ist die Nutzung von Fernverkehrszügen, dem beliebten deutschen ICE, dessen Kosten hoch sind.

Das Gesetz zielt darauf ab, die regulären Fahrtkosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln deutlich zu senken und die Deutschen zu ermutigen, an Wochenenden und im Sommer „grüne“ Verkehrsmittel zu bevorzugen, wodurch der Autoverkehr schrittweise reduziert wird.

Die Initiative wird die Bundesregierung etwa 2,5 Milliarden Euro kosten, aber die Berliner Exekutive argumentiert, Trotz der hohen Kosten werden sich die Auswirkungen auf Umwelt und Mobilität lohnen. Bundesverkehrsminister Volker Wissing, der der Koalitionspartei FDP angehört, sieht darin eine „große Chance“, den ÖPNV als Alternative zum Auto zu verbessern, wie The Guardian zitiert.

2,5 Milliarden für ÖPNV-Unternehmen, aber auch für Deutsche, die bereits Jahreskarten gekauft haben, um den eingezahlten Betrag in den nächsten drei Monaten zumindest zurückzuzahlen.

9 Euro sind nur ein kleiner Teil der Kosten für öffentliche Verkehrsmittel in jeder deutschen Stadt. Zum Beispiel zahlen Berliner normalerweise eine Monatskarte von 86 € (laut Website der S-Bahn, einem U-Bahn-Unternehmen für deutsche Städte).

Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der die Kraftstoffpreise hoch sind und die Inflation in Europa im Zuge der sich verschärfenden Wirtschafts- und Energiekrise in der Ukraine Rekordhöhen erreicht hat. Der Vorsitzende der Partei Die Grünen, die Teil der Regierungslösung in Deutschland ist, hat finanzielle Erleichterungen für Autofahrer gefordert, die die Auswirkungen der Inflation spüren.

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Die Deutsche Bahn, der nationale Bahnbetreiber, sagte als Reaktion auf das erwartete Angebotswachstum, dass sie seit vergangenem Montag mit dem Verkauf neuer Monatskarten begonnen habe. Darüber hinaus wird die Regionalabteilung des Betreibers laut RailTech-Website 50 weitere Züge liefern und 250 weitere Dienste und Fahrpläne erstellen.

Insgesamt werden die Regionalzüge der Deutschen Bahn und die S-Bahn in Berlin über mehr als 60.000 Sitzplätze und viermal so viele Mitarbeiter verfügen.

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