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Deutsche Anlegerstimmung steigt im Mai nicht genug, um Hoffnung zu wecken

Das Bankenviertel von Frankfurt

BERLIN (Reuters) – Die Stimmung der deutschen Anleger stieg im Mai leicht an, da erwartet wurde, dass sich die Wirtschaftslage in Europas größter Volkswirtschaft weniger stark als zuvor erwartet verschlechtern wird, da die Europäische Zentralbank Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation trifft.

Das ZEW-Institut für Wirtschaftsforschung gab am Dienstag bekannt, dass sein Index der Wirtschaftsstimmung von -41,0 im April auf -34,3 gestiegen ist. Eine Umfrage von Reuters schätzte im Mai einen Wert von -42,0.




„Experten gehen weiterhin davon aus, dass sich (die wirtschaftliche Lage) weiter verschlechtern wird, allerdings langsamer als bisher erwartet“, sagte ZEW-Präsident Achim Wambach in einer Stellungnahme.

Wambach fügte hinzu, dass die Covid-19-Beschränkungen in China dazu geführt hätten, dass Investoren die dortige wirtschaftliche Situation düster eingeschätzt hätten und „dies eine Belastung für die zukünftige Entwicklung der deutschen Wirtschaft ist“.

Jens-Oliver Niklasch, Volkswirt der LBBW, sagte, ein leichter Anstieg des ZEW-Wertes zeige keine Veränderung zum Besseren. „Eine kleine Steigerung reicht heute nicht aus, um ein Optimist zu werden.“

Das ZEW hat vom 2. bis 9. Mai 184 Analysten befragt. Die überwiegende Mehrheit der Europäischen Zentralbank geht davon aus, dass die Zinsen in den nächsten sechs Monaten angehoben werden.

(von Paul Carell)



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