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Der Tourismus in Deutschland könnte laut WTTC bis 2023 das Niveau vor der Pandemie übertreffen

Die durchschnittliche Wachstumsrate des Tourismus wird in den nächsten 10 Jahren tendenziell höher sein als das Wachstum der Gesamtwirtschaft des Landes

Der jüngste Economic Impact Report (EIR) des World Travel and Tourism Council (WTTC) hat ergeben, dass der deutsche Reise- und Tourismussektor die nationale wirtschaftliche Erholung anführen wird und Anfang nächsten Jahres das Niveau vor der Pandemie übertreffen könnte, etwa 2,5 % über dem Niveau von 2019. Die WTTC-Prognose zeigt auch, dass der Beitrag des Sektors zum BIP im nächsten Jahr über 364 Milliarden Euro erreichen könnte.

Die durchschnittliche Wachstumsrate des Tourismus wird in den nächsten zehn Jahren tendenziell höher sein als das Wachstum der Gesamtwirtschaft des Landes. Dem Bericht zufolge wird erwartet, dass das BIP des Reise- und Tourismussektors bis 2032 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 1,3 % pro Jahr wachsen wird, was höher ist als die Wirtschaftswachstumsrate des Landes von 1,1 %. Die Prognose zeigt auch, dass der Sektor in den nächsten zehn Jahren fast eine halbe Million Arbeitsplätze schaffen wird (mehr als 47.000 Arbeitsplätze pro Jahr).

Bis Ende dieses Jahres soll der Beitrag des Sektors zum BIP um 52,4 % auf mehr als 347 Milliarden Euro steigen, was 9,6 % des BIP der Wirtschaft entspricht, während die Beschäftigung in diesem Sektor voraussichtlich um 6,9 % und mehr zunehmen wird 5,5 Millionen Arbeitsplätze. Vor der Pandemie betrug Deutschlands Reise- und Tourismusbeitrag zum BIP 9,8 % (355,3 Milliarden Euro).

„Covid-19 hat das Reisen und den Tourismus in Deutschland verwüstet, Millionen von Existenzen beeinträchtigt und die nationale Wirtschaft beeinträchtigt. Unsere Daten bieten jedoch einen positiven Ausblick, der Unternehmen in ganz Deutschland einen enormen Schub geben wird, wenn sich der Sektor endlich zu erholen beginnt vor der Pandemie“, sagte Julia Simpson, Präsidentin und CEO von WTTC.

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