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Der HIV-Impfstoff erzeugt bei Versuchen am Menschen Antikörper

Der HIV-Impfstoff erzeugt bei Versuchen am Menschen Antikörper

Trotz unzähliger Versuche konnte bisher kein HIV-Impfstoff als sicher und wirksam angesehen werden. Aber die Hoffnung besteht immer noch und wird durch die Erkenntnisse von Wissenschaftlern der Duke University in den Vereinigten Staaten gestärkt. Sie behaupten, dass der neue Impfstoff in der ersten Phase der klinischen Tests Antikörper und Abwehrkräfte gegen HIV erzeugt habe.

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Derzeit gibt es keinen Impfstoff gegen HIV (Foto: mikeforemniakowski/Shutterstock)

Die Reaktion des Körpers auf das Vorhandensein von Antigenen

  • Dies deutet nach Ansicht der Forscher darauf hin, dass der betreffende Impfstoff die Fähigkeit besitzt, das menschliche Immunsystem gegen die Krankheit zu aktivieren.
  • Während der Tests erhielt eine Gruppe von 24 Personen den Impfstoff.
  • Nach zwei der vier geplanten Dosen konnten weitgehend neutralisierende Antikörper gegen die Infektion beobachtet werden.
  • Das geht aus der im Magazin veröffentlichten Studie hervor ZelleMit zwei Dosen des Impfstoffs zeigten 95 % der Freiwilligen eine Reaktion des Körpers auf das Vorhandensein von Antigenen im Blutserum.
  • Darüber hinaus wurde bei allen Patienten das Vorhandensein einer bestimmten Art von Lymphozyten (weißen Blutkörperchen), sogenannten CD4+ T-Zellen, festgestellt.
Serum
Es gibt keine Erwartungen an das Ende der Impfstofftests (Bild: PhotobyTawat/Shutterstock)

Nebenwirkungen der HIV-Impfung sind ein Problem

Trotz der vielversprechenden Nachrichten ist es noch ein langer Weg, bis der Impfstoff tatsächlich für die Bevölkerung verfügbar ist. Wissenschaftler sagen beispielsweise, dass es noch nicht bekannt ist, ob Impfstoffe Infektionen in der realen Welt wirksam verhindern können, was erst in den nächsten Forschungsphasen entdeckt werden wird.

Eine weitere Herausforderung sind die Nebenwirkungen des Impfstoffs. Der Impfstoff wurde neu formuliert und die Tests wurden abgebrochen, nachdem eine schwere allergische Reaktion festgestellt wurde, die möglicherweise mit einer der Verbindungen in der Formel zusammenhängt.

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Seit dem Vorfall arbeiten Wissenschaftler an der Entwicklung einer neuen Version des Impfstoffs. Parallel dazu suchen sie nach Möglichkeiten, Immunreaktionen gegen andere Teile des Virus zu stimulieren. Dies liegt daran, dass der betreffende Impfstoff entwickelt wurde, um die Bildung von Abwehrzellen gegen einen bestimmten Teil von HIV, MPER, zu stimulieren, der sich in der Außenmembran befindet und wenig anfällig für Mutationen ist.

Es gibt keine Schätzung, wann alle diese Arbeiten abgeschlossen sein werden. Es gibt auch keine Garantie dafür, dass alle genannten Hürden überwunden werden, aber die bisherigen Tests haben die Erwartung geweckt, dass es endlich einen ersten Impfstoff gegen die Krankheit geben könnte.