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Der Absatz von Mercedes-Benz ging im zweiten Quartal um 16 % zurück

Das deutsche Unternehmen teilte am Montag in einer Erklärung mit, dass die Verkäufe von Mercedes-Benz im zweiten Quartal dieses Jahres mit einem Rückgang von 16 % bei Auslieferungen von 490.000 Personenwagen zurückgegangen seien.

Der Autohersteller stellt fest, dass von April bis Juni Beschränkungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 und ein Mangel an Halbleitern die Fahrzeuglieferungen einschränkten. Mercedes betont jedoch, dass „die Kundennachfrage in allen Regionen und Sektoren stark geblieben ist, insbesondere bei Elektro- und Luxusautos“.

Im zweiten Quartal stieg der Absatz von Mercedes-Elektroautos um 90 % auf 23.500 Einheiten. Der Absatz der Luxusmarke Maybach stieg um 25 % auf 4.400 Einheiten, ein Quartalsrekord für den Mercedes-Benz Konzern.

Allerdings verzeichnete die Palette der Luxusmarken und -modelle von Mercedes (zu der auch AMG, G-Klasse, S-Klasse und andere gehören) im zweiten Quartal einen Absatzrückgang von 16 % auf 71.900 Einheiten.

„Die Verbrauchernachfrage bleibt hoch“, sagte Britta Seeger, Geschäftsführerin von Mercedes-Benz und verantwortlich für den Vertrieb. „Die elektrische Beschleunigung gewinnt an Zugkraft: Die Verkäufe unserer vollelektrischen Fahrzeuge sind im zweiten Quartal um mehr als 90 % und im ersten Halbjahr um 134 % gestiegen“, fügte er hinzu.

Im ersten Halbjahr ging der Absatz von Mercedes-Benz Pkw um 15 % auf 985.000 Einheiten zurück. Das Geschäft in Europa ist im Jahresvergleich um 12 % zurückgegangen, der Umsatz in Asien um 16 % und in Nordamerika um 11 %.

Mercedes-Benz wird am 27. Juli die Bilanzen für das zweite Quartal und das erste Halbjahr veröffentlichen.

Siehe auch  Das Geschäftsvertrauen in Deutschland verbessert sich im April