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Covid-19: Die Aktien der Fluggesellschaften fallen unter das Gewicht von Beschränkungen und neuen Variablen

Die Luftfahrt ist einer der am stärksten von der Covid-19-Pandemie betroffenen Bereiche. Im Sommer gaben die beschleunigte Impfung im Westen und die Wiederaufnahme des Tourismus den Fluggesellschaften neuen Auftrieb, aber neue Variablen und neue Einschränkungen, insbesondere in Europa – einschließlich Portugal -, veranlassten diese Unternehmen, an den Börsen zu landen.

Antonio Costa kündigte am Donnerstag neue Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie an. Ab Dezember ist für die Einreise nach Portugal ein negativer Covid-19-Test erforderlich, auch für Personen mit einer Impfbescheinigung. Darüber hinaus riskieren Fluggesellschaften empfindliche Strafen, wenn sie nicht negativ getestete Passagiere befördern.

Aber Portugal ist nicht das einzige mit neuen Reisebeschränkungen. Großbritannien hat beispielsweise einige Länder auf seine „Rote Liste“ gesetzt: Südafrika, Namibia, Lesotho, Botswana, Swatini und Simbabwe. Die Europäische Kommission erwägt, dasselbe zu tun.

Anlass zur Sorge gibt – neben der europaweiten Zunahme der Fälle – eine neue Variante mit vielen Mutationen. Wissenschaftler befürchten, dass es bei Covid-19 zu neuen Mutationen kommen könnte, wenn es die Immunabwehr des Körpers umgehen kann.

Die Anleger sind von den neuen Beschränkungen nicht beeindruckt, da große Fluggesellschaften ihre Aktien fallen lassen. Gegen 10 Uhr morgens rutschten die British International Airlines Group (IAG) und easyJet ab. Die IAG Group, zu der British Airways und Iberia gehören, verlor etwa 11,5%, während die Billigfluggesellschaft 10% verlor.

Air France-KLM (zu der die beiden Gesellschaften gehören) verlor rund 8,5%. Deutschlands Lufthansa sank um 10,1%. Die türkische Fluggesellschaft (Turkish Airlines) ist um mehr als 7% gesunken.

Ryanair, Irlands Billigfluggesellschaft, ist heute Morgen ebenfalls im Minus und verliert 8,3% an Wert.

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