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Bevölkerung – 19.07.2021 – Aul University News

Bevölkerung – Mit 83 Millionen Einwohnern Ende 2020 ist Deutschland das bevölkerungsreichste Land Europas, nur übertroffen von Russland. Innerhalb der Europäischen Union ist es das bevölkerungsreichste Land, gefolgt von Frankreich. Das Hauptmerkmal der Bevölkerung in Deutschland ist der hohe Anteil alter Menschen im Vergleich zu jungen Menschen, ein Phänomen, das durch eine steigende Lebenserwartung und eine niedrige Geburtenrate verursacht wird. Im Jahr 2020 betrug die Einwohnerzahl Deutschlands 83,1 Millionen, wobei 21,9 % der Bevölkerung über 65 Jahre alt sind. Der Anteil der 40- bis 59-Jährigen beträgt 28,1 %.

Gestiegene Lebenserwartung (das Durchschnittsalter in Deutschland beträgt 44,6 Jahre) verbunden mit einer niedrigen Geburtenrate (durchschnittlich 1,53 Kinder pro Frau) führt dazu, dass deutsche Familien von immer weniger Personen besetzt werden. Etwa 42 % der deutschen Wohnungen werden von nur einer Person bewohnt (Destatis, 2019).

Das Land hat mehr Frauen (42,1 Millionen) als Männer (41 Millionen). Im Dezember 2020 lebten 10,5 Millionen Ausländer in Deutschland (12,7 % der ausländischen Bevölkerung), davon 4,4 Millionen aus anderen EU-Staaten.

Im Jahr 2020 lag das Durchschnittsalter der Frauen bei 30,2 Jahren bei der Geburt ihres ersten Kindes. Deutschland ist ein dicht besiedeltes Land. Das Land hat eine Fläche von 357.121,41 Quadratkilometern. Auf jedem Quadratkilometer leben 233 Menschen. Ein hoher Wert, wenn man bedenkt, dass der Durchschnitt in der EU (schon ohne Großbritannien) im Jahr 2019 bei 109 Einwohnern pro Quadratkilometer lag (Daten von Statista).

Der Großteil der Bevölkerung lebt in Städten

Die Bevölkerung ist im ganzen Land sehr ungleich verteilt. Die Hälfte der deutschen Bevölkerung lebt in städtischen Gebieten. Die seit der Wiedervereinigung stark gewachsene Metropolregion Berlin hat über 4 Millionen Einwohner.

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Besonders dünn besiedelter Nordosten Deutschlands. Es gibt Gemeinden mit weniger als 50 Einwohnern pro Quadratkilometer. Gleichzeitig liegen mit Berlin und Hamburg die beiden größten Städte Deutschlands in dieser Region. Der Westen des Landes gilt als dichter besiedelt.

Ein besonders dichter Streifen erstreckt sich entlang des Rheintals und einiger Nebenflüsse des Rheins. Die höchste Bevölkerungsdichte unter den deutschen Städten weist Berlin mit 4.090 Einwohnern pro Quadratkilometer (Stand Dezember 2019) laut Statista-Datenbank auf.

Die durchschnittliche Lebenserwartung der 2020 in Deutschland geborenen Kinder betrug 83,4 Jahre für Frauen und 78,6 Jahre für Männer. Vor allem in urbanen Zentren nimmt die Zahl der Alleinlebenden zu.

Das deutsche Volk entstand hauptsächlich aus dem Zusammenschluss mehrerer germanischer Stämme wie Franken, Sachsen, Schwaben und Bayern. Diese ethnischen Gruppen existieren nicht mehr einzeln, aber ihre Traditionen und Dialekte sind in regionalen Gruppen noch lebendig.

Die heutige Staatsabgrenzung wurde größtenteils nach dem Zweiten Weltkrieg festgelegt. Die Teilung erfolgte unter dem Einfluss der Besatzungsmächte, so dass ihre Abgrenzung oft nicht der regionalen Kultur Rechnung trug. Aber auch die Flüchtlingsströme der Nachkriegszeit, die Migrationsbewegungen und die Bewegung der modernen Industriegesellschaft haben die alten Grenzen verschiedener Bevölkerungsgruppen verwischt.

Die Migration kompensiert die durch den Zweiten Weltkrieg verursachten menschlichen Opfer, die in Deutschland auf 3,2 Millionen Menschen geschätzt werden. Kurz nach Beendigung des Konflikts kamen etwa 13 Millionen Deutsche und wurden aus den ehemaligen deutschen Provinzen und Osteuropa auf das heutige deutsche Territorium vertrieben. Darüber hinaus gab es bis zum Bau der Berliner Mauer 1961 einen großen Zustrom von Einwanderern in den Westen des Landes.

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Seit Anfang der 1960er Jahre sind zahlreiche ausländische Arbeitskräfte in die ehemaligen Bundesländer eingereist, deren expandierende Wirtschaft zusätzliche Arbeitskräfte benötigt, die im Land nicht zur Verfügung stehen. Die von den Italienern initiierte Bewegung zog bald die Spanier, Portugiesen, Jugoslawen und Türken an.

Die vier nationalen Minderheiten, die sich seit langem im Land niedergelassen haben, sind die Volksgruppen der Sorben, Friesen, Dänen, Chinesen und Zigeuner.

Die Sorben (oder Sorben) der Lausitz sind Nachfahren der slawischen Völker. Während der Großen Eroberungen, im 6. Jahrhundert, besiedelten sie das Gebiet östlich von Elbe und Saly. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 631.

Die Friesen, die an der Nordseeküste (zwischen Niederrhein und Ems) leben, stammen von einer germanischen Gruppe ab und haben neben ihrer Sprache eine Vielzahl von Traditionen bewahrt.

Eine dänische Minderheit lebt in Schleswig, das zum Bundesland Schleswig-Holstein gehört, hauptsächlich in der Region Flensburg.

Als Wiege des Protestantismus und einer starken katholischen Tradition ist Deutschland in ihrem gesellschaftlichen und politischen Leben stark von den Kirchen geprägt. Im Jahr 2020 waren 28,6% der Bevölkerung katholisch, 25,8% evangelisch-lutherisch und 0,1% jüdisch.