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Bizerba auf der FachPack 2013

Der 2D-Code auf der Etikettenrolle befähigt den Auszeichner GLM-Ievo zu einer intelligenten Performance: über die verschlüsselten Daten konfiguriert er sich vollautomatisch. Rüstzeiten verkürzen sich, teure Fehletikettierungen sind erstmals unmöglich. Die Kosten für die Etiketten steigen dabei lediglich um 10 Prozent. (Bild: Bizerba)Balingen, 12.09.2013 - Auf der FachPack 2013 – der europäischen Fachmesse für Verpackung und Logistik in Nürnberg – präsentiert Bizerba vom 24. bis 26. September den Preisauszeichner GLM-Ievo mit neuer Plug-In-Label Funktionalität, die Lebensmittel-Prüfsysteme Bizerba-Vision-System (BVS) und XRE sowie ein DWS-System zur Versandoptimierung (Halle 4, Stand 4-133).

Der GLM-Ievo ist ein neuer Hochleistungs-Preisauszeichnungsautomat für die Lebensmittelindustrie. "Bei einer Druckgeschwindigkeit von 300 Millimetern pro Sekunde lässt sich auch bei langen Etiketten ein Durchsatz von 200 Packungen pro Minute leisten und damit eine in der Branche bislang einzigartige Performance erreichen", erklärt Dieter Conzelmann, Director Industry Solutions bei Bizerba. Für eine 100%-Qualitätssicherung ist das Kamerasystem Bizerba-Vision-System (BVSevo) bereits integriert. Es prüft mit einer automatischen Texterkennung, ob auf den Etiketten die richtigen Texte und das korrekte Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt sind, und erkennt zudem undichte Verpackungsstellen und Verschmutzungen.

Plug-In Label: Neues Zusammenspiel von Preisauszeichner und Etiketten
Mit der Plug-In-Label-Funktionalität präsentiert Bizerba auf der FachPack ein neues Zusammenspiel von Preisauszeichner und Etikett. 2D-Barcodes auf dem Etiketten-Trägerpapier verschlüsseln dabei Informationen zu Artikel, Etikettenart und Maschinenparametern. Diese Angaben befähigen den Auszeichner GLM-Ievo zu einer intelligenten Performance: Nachdem er den 2D-Barcode ausgelesen hat, kann er alle Maschinenteile automatisch auf den Artikel einstellen. Gleichzeitig prüft er, ob das Etikett zum gewählten Artikel passt.

"Bisherige Systeme würden ohne zu fragen den Artikel Schnitzel mit Etiketten auszeichnen, die eigentlich für Maultaschen gedacht sind", sagt Conzelmann. "Gelangen solche Packungen in den Handel, gibt es Ärger. Deswegen sperrt der GLM-Ievo die Etikettierung über die neue Plug-In-Label-Funktionalität selbsttätig, falls Artikel und Etikett nicht übereinstimmen und verhindert somit teure Fehlauszeichnungen."

Kürzere Rüstzeiten durch vollautomatische Konfiguration
Eine Weltneuheit ist die Konfigurationsfunktion. Hierbei stellt sich der Auszeichner über den 2D-Code eigenständig auf den Artikel ein: Seine Applikatoren fahren auf die richtige Etikettier-Höhe und wählen die Druckgeschwindigkeit, die für das jeweilige Thermo-Etikett passend ist. Auch weitere Maschinenelemente, wie das integrierte Kamera-Prüfsystem oder ein optional nachgeschalteter Metalldetektor, stellen jetzt ihre Parameter ein. Der Bediener muss sich somit nicht darum sorgen, ob Konfiguration und Etikett übereinstimmen. Conzelmann: "Diese Performance führt zu signifikant kürzeren Rüstzeiten beim Artikelwechsel. Zudem sind Fehletikettierungen erstmals vollständig ausgeschlossen." Falls der Anwender dann aus Versehen den falschen Artikel auf das Transportband legt, wird das Vision-System diesen Fehler erkennen.

Bizerba hat eine weitere Sicherungsfunktion entwickelt: Der GLM-Ievo erfährt über den 2D-Code, um welchen Etikettentyp es sich handelt und sperrt die Etikettierung, falls der Bediener eine Druckgeschwindigkeit wählt, die für das Etikett zu hoch ist. Conzelmann: "Somit ist sichergestellt, dass Barcodes immer einwandfrei gedruckt sind und es an den Kassen im Handel zu keinen Komplikationen beim Scannen kommt."

Das Plug-In-Label erschließt dem Anwender eine Vielzahl neuer Möglichkeiten, an die heute noch niemand denkt. Die Wirtschaftlichkeit ist dabei mehr als gegeben, ist Conzelmann überzeugt: „Geht man von circa 10 Prozent höheren Kosten für ein Plug-In-Label aus, stehen diese in einem untergeordneten Verhältnis zu den erzielbaren Vorteilen – man denke nur an das Vermeiden von Rückrufaktionen wegen falsch ausgezeichneter Produkte oder nicht lesbarer Barcodes.”

Röntgenscanner XRE führt Inspektionen und Vollständigkeitsprüfungen durch
Mit dem Bizerba Röntgenscanner XRE lassen sich alle Fremdkörper erkennen, die Röntgenstrahlung besser oder schlechter absorbieren als das umgebende Produkt. Anders als klassische Metalldetektoren detektiert das Gerät auch Verunreinigungen aus Glas und Keramik, Stein und PVC sowie Gummi– und sogar metallische Partikel, die sich in Dosen oder geschlossenen Aluminium-Verpackungen befinden. Bei einem Durchsatz von 400 Packungen pro Minute kann der XRE gleichzeitig Vollständigkeitsprüfungen vornehmen und beispielsweise Alarm geben, wenn die Marmeladenfüllung in einem Krapfen fehlt.

Das Gerät lässt sich über einen zehn Zoll großen LCD-Touchscreen steuern. Eine Ethernet-Schnittstelle sowie Ein- und Ausgänge zum Anschluss von Lichtschranken und Ausscheidesystemen machen es möglich, den XRE zügig in bestehende Produktionslinien zu integrieren. Conzelmann: „Das Produktinspektionssystem XRE unterstützt Lebensmittelhersteller bei der Einhaltung von IFS- und HACCP-Richtlinien, nationalen und internationalen gesetzlichen Bestimmungen sowie handelsspezifischen Anforderungen, die zunehmend strenger werden.”

Bizerba-Vision-System ermöglicht automatische Produktklassifikation
Das multifunktionale Prüfsystem Bizerba-Vision-System (BVS), das in kompakter Version auch in den GLM-Ievo integriert ist, kann als Stand-alone-Gerät einem Preisauszeichner nachgeschaltet werden und ebenfalls Position, Texte und Barcodes der Etiketten kontrollieren. Es erkennt zudem undichte Verpackungsstellen und Verschmutzungen und unterstützt bei der Klassifizierung der Produkte nach Qualitätsstufen.

Bei der Klassifikation kommt ein Kamerasystem zum Einsatz, das in Kombination mit einem Laserverfahren Muskelmasse, Fett und Knochen anhand unterschiedlicher Farben, Kontraste und Konturen unterscheidet und den jeweiligen prozentualen Anteil berechnet. Die Produkte lassen sich dann vollautomatisch den Preiskategorien zuordnen.

Automatische Versandstraße mit integrierter Tarifoptimierung
Bizerba präsentiert auf der FachPack eine modulare Versandstraße. Diese wiegt, dimensioniert und etikettiert Pakete, ermittelt anschließend die günstigste Versandart und erstellt vollautomatisch einen Paketschein.

Zu Beginn wird das Paket auf der Förderstrecke über den Barcode identifiziert und von der dynamischen Waage CWL Eco gewogen. Ein Volumenmesssystem (VMS) bestimmt Höhe, Länge und Breite. Die Daten werden an die EDV des Kunden übergeben und können dort mit einer Versandsoftware weiterverarbeitet werden.

Die gebündelten Informationen – neben Gewicht auch die Adresse des Empfängers und die günstigste Versandart – werden anschließend zurück zur Versandstraße geschickt. Dort druckt und appliziert ein Kartonetikettierer der GLM-B Serie den Paketschein und liefert die Paketnummer wiederum an die EDV zurück. Diese Rückmeldung ist wichtig, damit eine Sendungsverfolgung möglich wird. "Interessant ist diese Anlage für Mittelständler aller Branchen mit Durchsätzen von 300 bis 600 Paketen pro Stunde, die ihren Versand optimieren und Kosten sparen wollen", sagt Conzelmann.


Kontaktdaten und weitere Informationen:

http://www.bizerba-openworld.com

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