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CHEP übernimmt Ladungsträgermanagement für Bosal

Anstelle von großen Metallcontainern nutzt der Automobilzulieferer Bosal für seine Lieferketten seit Kurzem Mehrwegbehälter vom Pooling-Anbieter CHEP. (Bild: Chep)Köln, 02.07.2013 – Der Automobilzulieferer Bosal leistet mit seinen Abgassystemen für Pkw und Lkw einen aktiven Beitrag zur Emissionsreduzierung und zum Umweltschutz. Mithilfe von CHEP, einem Anbieter eines Mehrwegbehälter- und Paletten-Pools, implementiert das niederländische Unternehmen nun schrittweise eine nachhaltige Lösung für den Transport seiner Automobilkomponenten.

Seit Juni 2012 arbeiten Bosal und die Automotive- und Industriesparte von CHEP daran, die Warenströme innerhalb der Bosal-Gruppe zu optimieren. Nachdem in den Produktionslinien in Belgien, in den Niederlanden sowie in Tschechien bereits Kleinladungsträger (KLT) und faltbare Großladungsträger (GLT) von CHEP zum Einsatz kommen, wird jetzt auch die Lieferkette in der Türkei auf das Pooling-System umgestellt. Im nächsten Schritt sollen die standardisierten Mehrwegbehälter, die zu 100 Prozent aus recycelbarem Kunststoff bestehen, auch in Spanien und Ungarn eingeführt werden.

Bevor sich Bosal für das Outsourcen des Ladungsträgermanagements entschied, verwendete der Zulieferer in seiner Lieferkette sehr große Metallcontainer. Diese brachten nicht nur eine schlechte Transportauslastung mit sich, sondern setzten auch Umverpacken voraus. Denn die Komponenten mussten vor dem Transport in Tüten verpackt und für die Weiterverarbeitung wieder ausgepackt werden. Diese Arbeitsschritte fallen bei den CHEP-Behältern komplett weg. So spart Bosal allein für Transporte zwischen dem niederländischen Fertigungsstandort und seinem Werk in Tschechien 37 Arbeitsstunden pro Woche. Darüber hinaus muss der Hersteller keine Zeit und kein Geld in den Rücktransport der leeren Metallcontainer investieren.

„Für uns hat es viele Vorteile mit einem spezialisierten Partner wie CHEP zusammenzuarbeiten. Ein ganz wesentlicher Aspekt: Wir müssen uns nicht mehr selber um die Behälter kümmern und binden auch kein Kapital. Durch die standardisierten Mehrwegbehälter ist zudem die Transportauslastung deutlich höher und zeitintensives Umverpacken überflüssig. Insgesamt sparen wir durch das Pooling-Modell von CHEP Zeit und Geld. Darum planen wir auch, das Pooling-Konzept auf weitere Fertigungslinien und dann auch auf unsere Lieferanten auszuweiten“, erklärte Bart Broekmaat, Group Transportation Manager bei Bosal. „Dank der recycelbaren Behälter, den kurzen Transportwegen und der besseren Auslastung können wir darüber hinaus unseren ökologischen Fußabdruck verbessern.“


Kontaktdaten und weitere Informationen:

http://www.chep.com