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Klingele optimiert Logistikabläufe mit RFID-Lösung der stonegarden technologies GmbH

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Transparenz im Lager – RFID-Lösung zur automatischen PalettenidentifikationAachen, 02.06.2011 - Transparenz im Lager mit RFID-gestützter automatischer Palettenidentifikation

Die Einführung des RFID-Systems zur automatischen Palettenidentifikation in den Fertigwarenlagern der Klingele Papierwerke schreitet kontinuierlich voran. Schon vor rund zwei Jahren hat sich Klingele bewusst für die zukunftsweisende RFID-Technologie zur innerbetrieblichen Palettenverfolgung und damit für den RFID-Spezialisten stonegarden technologies aus Aachen und deren Lösungskonzept entschieden. Anfang 2009 wurde die RFID-Lösung von stonegarden technologies im Wellpappenwerk Werne eingeführt. Kurz nach erfolgreicher Inbetriebnahme lief die RFID-gestützte Logistik bereits reibungslos. Das sprach für eine Ausweitung dieser Technologie auf die weiteren Wellpappenwerke. 2010 und 2011 folgten die Wellpappenwerke Grunbach und Delmenhorst. Die Intralogistik des vierten Werkes in Hilpoltstein wird momentan eingebunden.

Die bei Systemeinführung gesammelten Erfahrungen wurden gezielt in Funktionserweiterungen unter spezieller Berücksichtigung der Prozessabläufe im Wellpappen-Fertigwarenlager überführt. Die RFID-unterstützten Prozessabläufe beinhalten sowohl die Produktionsentsorgung, die Block- und Regaleinlagerung, die Kommissionierung sowie auch die Anbindung der Außenlager. Dabei werden unterschiedlichste Einlagerungsszenarien und Verladungsvarianten unterstützt. Eine besondere Ergänzung zur automatischen Warenidentifikation wurde von stonegarden speziell für ein Wellpappenwerk mittels eines neu entwickeltem Erfassungsverfahren realisiert: Eine automatische Positionsverfolgung zur Regalplatzidentifikation über Transponder im Boden. 

Lückenlose Transportverfolgung mit RFID
Die transparente Palettenverwaltung im manuellen Lager stellt eine besondere Herausforderung dar. Insbesondere in Lagern mit großen Blocklagerflächen und kurzen Umschlagzeiten ist die lückenlose Verfolgung der Warenbewegung und, damit verbunden, die stellplatz- oder gassengenaue Bestandsverwaltung nur mit großem manuellem Aufwand möglich.

Voraussetzung für eine lückenlose Warenverfolgung ist die durchgängige Identifikation bei allen Transporten mit dem Gabelstapler. Dies wird klassischerweise durch manuelles Scannen der aufgenommenen Paletten durch den Fahrer realisiert. In Wellpappen-Fertigwarenlagern stößt dieses Verfahren in den meisten Fällen an seine Grenzen. Ursache ist die hohe Transportanzahl pro Stapler und die Besonderheit, dass bis zu drei Paletten gleichzeitig transportiert werden. Durch den fehlenden Sichtkontakt zu den transportierten Paletten ist die Palettenidentifikation im normalen Ablauf nahezu unmöglich – demzufolge eine lückenlose Transportverfolgung nur mit unverhältnismäßig hohem manuellem Zusatzaufwand ausführbar.

Klingele stand bei der Systemauswahl vor der Entscheidung auf die „klassische“ Barcode-Lösung zu setzen oder nach einer „neuartigen“ Lösung zu suchen. Zentrale Anforderung an die passende Lösung war die Möglichkeit der automatischen Identifikation mehrerer unterschiedlicher Paletten, die alle gleichzeitig auf der Gabel des Staplers transportiert werden. Die Lösung dieser Anforderung war zugleich die Basis für ein System zur lückenlosen Transportverfolgung mit minimalem Zusatzaufwand. Die RFID-Lösung von stonegarden erfüllte all diese Anforderungen.

„Wir sind kontinuierlich dabei, unsere Logistikabläufe effizienter zu gestalten“, erklärt Dr. Jan Klingele, Geschäftsführender Gesellschafter der Klingele Gruppe. „Unsere Kunden stehen bezüglich der Qualität ihrer Produkte ständig auf dem Prüfstand. Dementsprechend müssen natürlich auch wir eine Top-Leistung abliefern und Fehler in der Prozesskette vermeiden oder zumindest minimieren.“ Deshalb hat sich Klingele für eine Lösung zur Steuerung der Logistik entschieden, die dem neuesten Stand der Technik entspricht und damit auch langfristig trägt: die RFID-Technologie.

Per Hightech-Vehikel ins Lager
Das Herzstück der Lösung sind „intelligente“ RFID-Einheiten zur automatischen Palettenerfassung, die auch unter den speziellen Anforderungen im Wellpappen-Fertigwarenlager fehlerlos funktionieren und direkt am Stapler angebracht sind.In Kooperation mit stonegarden haben die IT-Experten bei Klingele ein speziell auf die Anforderungen ihres Unternehmens abgestimmtes RFID-System entwickelt, das Transparenz in die Logistikprozesse von Klingele bringt. Das Herzstück der Lösung sind „intelligente“ RFID-Einheiten zur automatischen Palettenerfassung, die auch unter den speziellen Anforderungen im Wellpappen-Fertigwarenlager fehlerlos funktionieren und direkt am Stapler angebracht sind. Am Ende der Produktionskette werden die Paletten zentral an der Palettierpresse mit einem Transponder gekennzeichnet. Damit sind sie jederzeit eindeutig identifizierbar. Nach der Palettierung transportieren die mit RFID-Einheiten ausgerüsteten Gabelstapler die Paletten mit den Wellpappeverpackungen ins Lager. Beim Aufgabeln werden die Paletten über die RFID-Einheit am Stapler automatisch identifiziert. „Der Fahrer erhält alle relevanten Informationen wie Auftragsdaten, Lagerdaten sowie mögliche Zielinformationen online am Bildschirm angezeigt“, berichtet Oliver Roggenkamp, stellvertretender Leiter der IT-Abteilung bei Klingele. „Wenige Sekunden nachdem der Stapler die Palette aufgenommen hat ist bereits klar, um welche es sich dabei handelt und wo er sie hinfahren muss. Unser System  kann dabei mehrere Paletten gleichzeitig erfassen und verarbeiten.“ Damit kann Klingele Verzögerungen und Suchaktionen im Lager ebenso vermeiden wie die umständliche Abwicklung über Laufzettel. Kommt die Ladung auf den LKW, wird der Warenausgang komplett automatisch ausgebucht und der Kunde kann ein palettengenaues Lieferavis ohne manuellen Zusatzaufwand erhalten. Diese Vorteile sowie ein jederzeit aktueller und transparent abrufbarer Lagerstatus haben das Management von Klingele überzeugt: „Statt die Politik der kleinen Schritte zu verfolgen und nur Details zu optimieren, haben wir uns hier für die 200-Prozent-Lösung entschieden“, so Dr. Klingele.
 
Pionierleistung – im Verbund mit starken Partnern
Die Funktionsweise der RFID-Technologie klingt simpel, ihr Einsatz in der Praxis ist jedoch  insbesondere im Wellpappenbereich äußerst anspruchsvoll. Die Dynamik im manuellen Fertigwarenlager plus die bereits erwähnte zu transportierende Palettenzahl auf der Staplergabel erschweren die Identifikationsvorgänge am Stapler. Bisher existierende Identifikationsverfahren konnten die Anforderungen von Klingele zur Optimierung der Logistikprozesse – auch im Hinblick auf bestehende gesetzliche Anforderungen zur Rückverfolgbarkeit von Lebensmittelverpackungen – nicht zufriedenstellend lösen. Darüber hinaus machte auch die Expansion der Lagerkapazitäten in den Wellpappenwerken von Klingele ein zuverlässiges Lagersystem zwingend notwendig. Die neu entwickelte RFID-Lösung von stonegarden konnte gegen alle getesteten Alternativen bestehen.
 
Bei der Entwicklung und Einführung der RFID-Technologie hat Klingele mit der Aachener stonegarden technologies GmbH einen kompetenten Partner an der Seite. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Implementierung individueller RFID-Systeme. „Die Kollegen von stonegarden kennen nicht nur die Einsatzmöglichkeiten des Systems sehr genau, sondern haben sich, zusammen mit unserem Logistikberater, st-logistics aus Dortmund auch eingehend mit unseren Abläufen vertraut gemacht“, berichtet Oliver Roggenkamp. „Im Laufe unserer Kooperation haben sie kontinuierlich an technischen Neuerungen des Systems gefeilt.“ „Ergebnis der Zusammenarbeit ist in jedem Fall eine Pionierleistung, die in der Branche ihresgleichen sucht“, so Dr. Jan Klingele. „Die RFID-Technologie ist zwar für viele Branchen interessant – in der Wellpappenindustrie habe ich sie so jedoch noch nicht im Einsatz erlebt.“

 

Kontaktdaten und weitere Informationen:

http://www.klingele.com

http://www.stonegarden-technologies.com

 

Anbieter-Info

  • stonegarden technologies GmbH 

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