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Rieck setzt auf hohe Standards

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Philipp Strenge, Geschäftsführer der Rieck HoldingGroßbeeren, 01.06.2011 - Die Rieck Logistik-Gruppe belegt im Qualitätsranking der Stückgutkooperation IDS Spitzenplätze: Der Hauptsitz in Großbeeren bei Berlin liegt auf Platz 3 von insgesamt 44 Plätzen, der Standort Dresden rangiert auf Platz 8. „Angesichts massiv gestiegener Sendungsmengen ist das für uns ein toller Erfolg, wir sehen unsere Strategie bestätigt“, sagen Horst Stiegler und Philipp Strenge, Geschäftsführer der Rieck Holding.

Der Aufschwung ist da, das Sendungsvolumen ist teilweise größer als vor der Wirtschaftskrise: Rieck verzeichnet aktuell im Stückgutbereich einen durchschnittlichen Sendungseingang von 250 Tonnen pro Tag. Wie lässt sich dennoch ein hohes Qualitätsniveau halten?

Gute Qualität kostet, schlechte noch mehr
„Während der Wirtschaftskrise haben so gut wie alle Logistikdienstleister Kapazitäten abgebaut, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, erklärt Philipp Strenge, der im Unternehmen unter anderem für Qualität und Prozessoptimierung verantwortlich ist. „Rieck hingegen hat auch in dieser Zeit auf Erweiterungen gesetzt und gezielt investiert – das zahlt sich jetzt aus.“ Insbesondere hat das Unternehmen sein Personal aufgestockt, seine Aktivitäten in der Mitarbeiterschulung verstärkt und Prozesse weiter automatisiert. „Sicherlich kosten diese Maßnahmen Geld“, sagt Philipp Strenge. Und viele Logistiker würden sich vor Investitionen scheuen, da steigende Kraftstoffpreise, Laderaumknappheit sowie gesetzliche Auflagen wie Lenk- und Ruhezeiten die Transportleistungen ohnehin stark verteuern.

„Logistikdienstleister kommen nicht darum herum, diese Kosten auch an ihre Kunden weiterzugeben. Doch deshalb an Optimierungen zu sparen und schlechtere Qualität zu liefern, wäre für die Verlader noch sehr viel teurer.“ Denn wer den Nachschub nicht rechtzeitig am Montageband hat oder die begehrten Produkte am Point-of-Sale nicht bieten kann, muss am Ende deutlich höhere Einbußen verschmerzen – Verbraucher tolerieren keine Lieferengpässe, sie wechseln zur Konkurrenz.

Service ist wichtig wie nie
Die eigenen Kapazitäten hat Rieck aufgestockt. Wie die meisten Logistiker arbeitet Rieck darüber hinaus auch mit externen Partnern zusammen, um noch flexibler anbieten und reagieren zu können. Doch wenn die Sendungsmengen stark schwanken, kann auch dieses Modell keine hundertprozentige Auftragsabwicklung gewährleisten. „Wir haben es zwischenzeitlich mit Mengenschwankungen um die 60 Tonnen pro Tag zu tun“, sagt Philipp Strenge. „Obwohl wir mit zuverlässigen Fuhrunternehmen zusammenarbeiten, können diese nicht unbegrenzt Frachtraum und Fahrer bereithalten.“

Was die Kapazitäten dann nicht zu leisten vermögen, müssen IT und Service auffangen. „Der EDV ist es egal, ob sie 1.000 oder 1.300 Aufträge pro Tag verarbeitet“, sagt Philipp Strenge. „Manpower und Transportequipment passen sich nicht so schnell an.“ Deshalb schult Rieck sein Personal vor allem im Servicebereich. „Der Kunde braucht Informationen, je konkreter und je schneller, desto besser. Das leisten wir durch professionelle IT mit Datenübertragung in Echtzeit und die proaktive Information durch unsere Berater am Telefon.“

Auswerten, entscheiden, aufstocken
Kapazitätsengpässe entstehen häufig durch Feiertage, die die Wochenarbeitszeit um bis zu drei Tage verkürzen und gleichzeitig den Verkauf ankurbeln. Ob es sich nur um eine vorübergehende Steigerung handelt oder ob das Sendungsaufkom-men insgesamt gestiegen ist, ergeben permanente Auswertungen. Auf Team-sitzungen der Rieck-Führungskräfte legen die Leiter der Geschäftsbereiche fest, ob und in welchem Umfang sie reagieren, also zusätzliche Subunternehmer ins Boot holen, weitere Partnerschaften mit Speditionen eingehen oder in die Erweiterung der eigenen Kapazitäten investieren. In den kurzen Wochen um Himmelfahrt und Pfingsten etwa sorgt Rieck schon im Vorfeld dafür, dass kein Auftrag liegenbleibt – beispielsweise mit Zeitarbeitskräften und zusätzlichen Lkw.

Neben den Teamsitzungen finden regelmäßig Meetings zur Qualitätskontrolle statt, auf denen sich die Mitarbeiter aus den Abteilungen Service, Disposition und Management austauschen. „Nur wenn wir uns ständig selbst überprüfen, also Wareneingang, Warenausgang und Lieferzeiträume permanent im Blick haben, können wir gute Qualität bieten und für unsere Kunden zuverlässige Leistungen erbringen“, sagt Philipp Strenge.

 

Kontaktdaten und weitere Informationen:

http://www.rieck-logistik.de

Tags:     Rieck      hohe Standards      Qualitätsmanagement
 

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