Fürstenfeldbruck, 12.05.2011 - Die ESG entwickelt gemeinsam mit der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock ein IT-System zur Steuerung, Kontrolle und Sicherung des Durchlaufs von Transporteinheiten.
In Rostock gingen im Jahr 2010 insgesamt 25,3 Millionen Tonnen (brutto) Güter über die Kaikanten. Dies entspricht einer Steigerung von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Von den 23,7 Millionen Tonnen umgeschlagener Güter im Seehafen entfielen 12,7 Millionen Tonnen auf die rollende Fracht des Fähr- und RoRo-Verkehrs (Roll-on-Roll-off). Auf den fünf Fähr- und drei RoRo-Verbindungen wurden im Jahr 2010 rund 319.000 LKW und 104.300 Trailer transportiert. Auf dem Terminal für den Kombinierten Ladeverkehr wurden 70.586 Ladeeinheiten umgeschlagen.
Die Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock mbH hat die ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH im August 2010 beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Rostocker Hafenbetreiber ein Steuerungs-, Kontroll- und Sicherungssystem für den Durchlauf von Transporteinheiten im Bereich Fähr-/RoRo-Terminal zu entwickeln. Mit dem System wird eine einheitliche elektronische Informationsplattform für den Datenaustausch zwischen den beteiligten Partnern wie Reedereien, Stauereien, Kombiverkehr-Operateuren und der Hafen-Entwicklungsgesellschaft Rostock geschaffen. Wesentliche Ziele des Systems sind die Kontrolle des Hafendurchlaufs der Lade- und Transporteinheiten, die Optimierung der Stellplatzvergabe sowie die Steigerung der innerbetrieblichen Effizienz durch Verbesserung der logistischen Abläufe. Das System besteht aus Steuerungssoftware, IT-Infrastruktur, mobilen Endgeräten und einem Datenkommunikationsnetz. Die Inbetriebnahme ist für Mitte des Jahres geplant. Mit diesem Projekt und der damit verbundenen Automatisierung verbessert der Hafen Rostock den RoRo-Umschlag signifikant und bietet seinen Partnern eine innovative Steuerungsmöglichkeit zur Optimierung des Ladungsdurchlaufs im Hafen.
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