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E+P präsentiert neues LFS-Modul zur Stichprobeninventur auf der LogiMAT

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E+P präsentiert neues LFS-Modul zur StichprobeninventurBoppard-Buchholz, 19.01.2010 - Inventuren verursachen eine Menge Aufwand und Kosten, im ungünstigsten Fall ruht das operative Geschäft in Lager und Produktion gleich für mehrere Tage. Der Warehouse-Experte Ehrhardt + Partner erweitert deshalb sein Lagerführungssystem LFS um ein branchenneutrales Modul zur Stichprobeninventur unter Einsatz von Spracheingabe. Mit diesem Verfahren lässt sich der sonst übliche Aufwand einer Vollinventur um bis zu 95 Prozent senken. Das neue Modul ist rechtssicher und erfüllt sämtliche gesetzlichen Anforderungen des § 241 HGB.

Das neue Modul Stichprobeninventur nutzt das sogenannte Lagerphänomen. Dieses legt zugrunde, dass eine geringere Anzahl an hochwertigen Artikeln im Lager einen hohen Anteil des Gesamtbestandswertes darstellt. In der Stichprobeninventur wird diesen Posten deshalb mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Den übrigen Bestand unterteilt LFS in homogene Sektoren, aus denen das neue Inventurmodul nach dem Zufallsprinzip Stichproben auswählt. Durch die geringere Anzahl der Zählvorgänge steigt bei der Stichprobeninventur die Genauigkeit gegenüber einer Vollinventur. Da die körperliche Bestandsaufnahme auf ein absolut notwendiges Minimum verringert wird, lässt sich der Inventuraufwand insgesamt erheblich reduzieren. Lagerschließzeiten lassen sich deutlich verkürzen oder sogar ganz vermeiden. Auch Überstunden und zusätzliches Personal sind nicht mehr oder nur in geringem Umfang notwendig. Die Stichprobeninventur kann als Stichtags- oder als permanente Inventur parallel zum Tagesgeschäft durchgeführt werden.

„Der Einsatz eines modernen Lagerverwaltungssystems sowie gut strukturierte Prozesse im Lager machen eine Inventur eigentlich überflüssig. LFS erkennt beispielsweise schon kleinste Bestandsdifferenzen und stößt eine kontrollierte und dokumentierte Bestandskorrektur an“, erklärt Marco Ehrhardt, geschäftsführender Gesellschafter von Ehrhardt + Partner. „Natürlich entbindet das nicht von der gesetzlich vorgeschriebenen Inventurpflicht. Unser Ziel war es, die Anwender von LFS dabei möglichst einfach und effizient zu unterstützen. Die neue Stichprobeninventur stört den Tagesbetrieb nicht und sorgt für eine ganzjährige Betriebsbereitschaft des Lagers.“

Wie das neue Modul im Lageralltag eingesetzt wird, präsentiert E+P unter anderem auf der LogiMAT 2010. Ein Mitarbeiter wird am Stand 161 in Halle 5 mit einem Talkman sprachgesteuert kommissionieren und dabei auch die Stichprobeninventur als permanente Inventur demonstrieren.

Welche Vorteile hat die Stichprobeninventur für Anwender?
Die tatsächliche körperliche Bestandsaufnahme im Lager wird auf ein Minimum reduziert. So sinkt auch der Inventuraufwand erheblich – im Vergleich zu einer sonst üblichen Vollinventur sogar um bis zu 95 Prozent. Gleichzeitig steigt die Genauigkeit der Inventur, da weniger gezählt werden muss. Überstunden und zusätzliches Personal sind nicht mehr notwendig, ebenso wie Lagerschließzeiten. Diese entfallen entweder ganz oder können stark minimiert werden. Da sich die Stichprobeninventur parallel zum Tagesgeschäft durchführen lässt, stört sie den Lagerbetrieb nicht.

Für wen eignet sich die Stichprobeninventur?
Die Stichprobeninventur eignet sich beispielsweise für industrielle Unternehmen, Handel, Logistikdienstleister oder auch Krankenhäuser. Auch bei kleinen Lägern amortisiert sich das Modul Stichprobeninventur in kurzer Zeit. Grundsätzlich kann jedes Unternehmen seine Inventuren mit dem Stichprobenverfahren rationalisieren, sofern es mehr als 1.000 Artikel lagert und eine elektronische Bestandsführung nutzt. Auch wenn nicht jedes Lager durch das Stichprobenverfahren inventarisiert werden kann, weil das Lagerphänomen im Einzelfall nicht zutrifft, sollte immer geprüft werden, ob für Teilbereiche des Lagers diese Inventurerleichterung möglich ist.

Wie funktioniert die Stichprobeninventur in LFS?
Das neue Modul nutzt das sogenannte Lagerphänomen. Oft stellen die geringwertigeren Kleinteile im Lager 40 oder mehr Prozent der gesamten Lagermenge dar, ihr Anteil am Gesamtwert beträgt dagegen vielleicht nur ein bis zwei Prozent. Umgekehrt repräsentiert ein zahlenmäßig geringer Anteil an hochwertigen Artikeln einen sehr hohen Gesamtanteil von vielleicht 50 oder sogar mehr Prozent des Gesamtwertes. Je ausgeprägter dieses Lagerphänomen ist, desto höher ist das Einsparpotential durch die Stichprobeninventur, da die geringwertigen Massenartikel anders als bei einer Vollinventur nur über eine Stichprobe in die Inventur einfließen. Die wenigen, jedoch hochwertigen Positionen werden in vollem Umfang gezählt. Den übrigen Bestand unterteilt LFS in homogene Sektoren, aus denen das neue Inventurmodul nach dem Zufallsprinzip Stichproben auswählt.

 

Kontaktdaten und weitere Informationen:

http://www.ehrhardt-partner.com

Tags:     E+P      ehrhardt und partner      LFS-Modul      Stichprobeninventur      LogiMAT      LogiMAT 2010
 

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