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16 Aufträge gleichzeitig kommissionieren

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Parallelkommissionierung verhindert Staus in den Gängen. Ab einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern in den Regalgängen behindern sich diese nur selbst. Zudem sind die Wegelaufzeiten extrem hoch. Die parallele Bearbeitung von beispielsweise 16 Bestellungen ist wesentlich effizienter und schneller.Alzenau/Ufr, 03.02.2009 - Parallelkommissionierung spart Wege und Ressourcen. LUNZER + PARTNER stellt ein neues Modul der Java-basierten Lagerlogistik-Software LOGSTAR vor, mit dem beispielsweise Versandhäuser mehrere Kundenbestellungen gleichzeitig beleglos kommissionieren können.

Unternehmen mit Online-Shops, Distributoren und Versandhäuser mit großer Artikelvielfalt kennen die Problematik: Bei hohem Bestellaufkommen und wenigen Artikeln pro Auftrag ist verhältnismäßig viel Lagerpersonal im Einsatz, welches sich beim Kommissionieren in den schmalen Regalgängen oft gegenseitig behindert.

„Damit ist jetzt Schluss“, erklärt Matthias Gerbert, Vertriebsleiter Logstar und Hauptgesellschafter der Lunzer + Partner GmbH. „Für einen unserer Kunden, einem namhaften Textilfilialisten, haben wir ein Parallelkommissioniersystem für eine Kapazität von bis zu zwei Millionen Aufträgen pro Jahr geliefert und dabei eine pfiffige Hardware-Kombination entwickelt.“


Das Warehouse Management System Logstar ist in der Lage, beliebig viele Aufträge wegeoptimiert zu bündeln, so dass sie von einem Kommissionierer in einem Lagerdurchgang erledigt werden können. „Die Beschränkung auf 16 Aufträge resultiert aus praktischen Überlegungen, denn ein handgeführter Rollwagen soll möglichst leicht zu führen, flexibel zu beladen und dennoch sehr übersichtlich sein, damit Fehler vermieden werden“, so Gerbert. Um ein Höchstmaß an Flexibilität und Benutzerführung bieten zu können, empfiehlt L+P für die beleglose Kommissionierung spezielle WLAN-Tablet-PCs mit 10,4“-Touchdisplays, die zwar leistungsfähig und robust, aber dennoch so leicht sind, dass sie zusammen mit dem anmontierten automatischen Barcodescanner auch von zierlichen Lagerarbeiterinnen problemlos von einem fertig beladenen zum nächsten leeren Rollwagen umgesteckt werden können.
 
In der Praxis überträgt das WMS ein Paket wegeoptimierter Kommissionieraufträge an einen Mitarbeiter. Bevor dieser zu seinem Weg durchs Lager startet, kann er die dem Auftragspaket entsprechende Anzahl an Fächern am Rollwagen durch Verschieben von Trennwänden optimieren. Logstar errechnet anhand des Gewichts und der Abmessungen der zu kommissionierenden Ware, wie viele Fächer des Wagens für eine Bestellung benötigt werden. Die optimale Anzahl und Anordnung der Fächer werden dem Kommissionierer auf dem Farbdisplay des Tablet-PCs angezeigt.

Nachdem der Mitarbeiter die Vorgaben von Logstar bestätigt hat, beginnt der eigentliche Kommissioniervorgang. Der Kommissionierer wird zur Ware geführt und nimmt den angezeigten Artikel aus dem Karton im Regal. Durch das Scannen des an der Ware angebrachten Barcodes wird die Richtigkeit bestätigt und es wird angezeigt, in welches Fach des Kommissionierwagens welche Menge gehört. Nach Bestätigung der Verteilung auf die einzelnen Aufträge wird die Entnahme gebucht und der nächste Entnahmeplatz wird angezeigt. Sind alle Kommissionieraufträge abgeschlossen, bringt der Mitarbeiter den Kommissionierwagen in die Packzone. Dort werden automatisch – quasi im Vorbeifahren – für die Aufträge auf seinem Rollwagen Belegsätze ausgedruckt, die gleichzeitig Lieferschein, Rechnung, Versandaufkleber und Rücklieferschein beinhalten. An einem Packtisch wird die Ware zusammen mit den Belegen verpackt und versandfertig gemacht.
 
„Natürlich sind auch Fahrzeugterminals und Handheld-PCs für die beleglose Parallelkommissionierung geeignet,“ erläutert Gerbert und denkt dabei an die unterschiedlichsten Branchen und die entsprechenden Abmessungen der Waren. „Logstar jedenfalls ist so flexibel, dass durchaus auch 50 Aufträge oder mehr mittels Stapler optimiert abgearbeitet werden können oder auch Kommissionierer mit Handterminals durchs Lager geführt werden. Anstelle von Barcodes können auch RFID-Labels zur Identifikation genutzt werden.“

 

Kontaktdaten und weitere Informationen:

http://www.mylogstar.com/

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